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| Scodanibbio, Stefano |
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Stefano Scodanibbio, Kontrabass-Solist und Komponist, wurde am 18. Juni 1956 in Macerata (Italien) geboren. Seit den achtziger und neunziger Jahren ist sein Name fest mit der Renaissance des Kontrabass verbunden. Er spielte weltweit auf großen Festivals Dutzende von Werken, die eigens für ihn von Komponisten wie Bussotti, Donatoni, Estrada, Ferneyhough, Frith, Globokar, Sciarrino und Xenakis geschrieben worden waren. 1987 spielte er in Rom in einem vierstündigen Marathon 28 Stücke von 25 Komponisten. Durch neu entwickelte Techniken hat er Klangfarben und Tonumfang seines Instruments in einem vorher nicht für möglich gehaltenen Ausmaß erweitert. Er arbeitete lange Zeit mit Giacinto Scelsi und Luigi Nono zusammen (in der Partitur des "Prometeo" heißt es: “arco mobile à la Stefano Scodanibbio”) und unterrichtet seit 1996 Kontrabass bei den Ferienkursen für neue Musik in Darmstadt. Er spielt regelmäßig im Duett mit Rohan de Saram und auch mit Markus Stockhausen. Seine kompositorische Tätigkeit hat einen Katalog von 40 Werken mit einem Schwerpunkt auf Streicher hervorgebracht (u.a. "Sei Studi" für Kontrabass solo; sechs Duette für alle Streicherkombinationen; drei Streichquartette; "Concertale" für Kontrabass, Streicher und Schlagzeug). Dreimal wurden seine Werke für die World Music Days der ISCM, der International Society of Comtemporary Music, ausgewählt (Oslo 1990, Mexico City 1993 und Hongkong 2002). Von ganz besonderer Bedeutung ist seine Zusammenarbeit mit Terry Riley und dem Dichter Edoardo Sanguineti. 1983 gründete er das „Rassegna di Nuova Musica“, ein Festival für neue Musik, das jedes Jahr in Macerata (Italien) stattfindet. Nähere Informationen unter: www.stefanoscodanibbio.com |
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